Dienstag, 31. August 2010

Wo steckt Ihr alle?

Es ist hier so still!... wo steckt Ihr denn alle?

Habt Ihr Euch etwa im Märchenwald verlaufen, knabbert am Knusperhäuschen oder wurdet zwischen den Seiten Eures Märchenbuches eingeklemmt? ;-)

Bitte denkt daran, dass alle Pakete spätestens am 11.9. verschickt werden müssen.
Es wäre nämlich sehr schade, wenn jemand ohne Paket da steht.


Liebe Grüße
Susi


Ein Märchen habe ich auch wieder für Euch:

Richard von Volkmann-Leander - Der alte Koffer

Ein alter Herr, der viel reiste, besaß einen Koffer. Schön war der Koffer nicht, sondern grundhäßlich; denn er war mit struppigem Seehundsfell überzogen und hatte eiserne Bäner und Ecken. In dem Fell aber waren schon oft die Motten gewesen, und das eiserne Beschläge war stark verrostet, hatte auch mit der Zeit manchen Buckel und manche Schmarre bekommen. "Der kann was vertragen", sagten die Kofferträger, wenn sie ihn aus dem Wagen hoben. Bums! warfen sie ihn hin, daß es krachte. Das war nun gerade nicht dazu angetan, die ohnedies schon üble Laune des alten Koffers zu mildern. Mit seinen eisernen Ecken stieß und knuffte er jeden, der ihm in den Weg kam. "Ihr braucht mir ja nicht zu nahe kommen", brummte er, wenn die andern Koffer, mit denen er zusammen reiste, sich darüber beklagten. "Ihr wollt euch doch bloß ansehn, wie struppig ich bin." Aber der Herr, dem der Koffer gehörte, war ein Sonderling. Wenn er zu Haus war, mußte der Koffer stets in seiner Stube unter dem vergoldeten Spiegel stehen, obgleich es recht komisch aussah: der alte, häßliche Koffer in der sonst ganz hübschen, gemütlichen Stube. Und wenn er reiste und irgendwo einkehrte, war es stets das erste, daß er sich den Koffer bringen und neben sein Bett stellen ließ. "Es wird wohl Geld im Koffer sein!" meinten die Leute, "weil er ihn gar nicht aus den Augen läßt." Doch in diesem Punkte waren sie völlig auf dem Holzwege. Etwas darin war schon; aber Geld? Nein, Geld am allerwenigsten! War nun der alte Herr ganz allein in der Stube, so drückte er auf eine geheime Feder. Schwupp! sprang der Koffer auf, und was war darin? Ein vollständig verschlossener, prachtvoller Kasten mit rotem Samt beschlagen und mit goldenen Tressen und Schnüren besetzt. Sobald jemand anderes in die Stube eintrat, schnapp! schlug der Deckel zu. Doch das Dienstmädchen des alten Herrn war sehr schlau. Einmal ließ sie die Schuhe vor der Türe stehen und schlich ganz leise in Strümpfen bis an den Koffer hin, der gerade offenstand. Sie war schon ganz dicht daneben, und als sie es so rot und golden im Koffer blinken sah, vergaß sie sich und rief: "Herrgott, der alte Koffer ist ja wohl inwendig ganz hübsch!" Da merkte der Koffer, daß jemand Fremdes da sei. Schnapp! schlug er mit Gewalt zu und hätte ihr beinahe den Finger abgeklemmt; denn sie wollte eben hineingreifen, um sich zu überzeugen, ob es wirklich Samt und weich wäre. "Pfui!" sagte sie erschrocken, "was ist das für ein alter, garstiger Koffer; mit dem darf man sich gar nicht einlassen!" Wenn sie später jemand nach dem Koffer fragte, mit dem der Herr so geheim tue, und ob nicht irgend etwas Besonderes daran sei, erwiderte sie, es sei gar nichts an dem alten Koffer und darin noch weniger. Jeder Mensch habe seine Eigenheiten, besonders was alte, unverheiratete Leute seien. Ihr Herr habe nun einmal sein Herz an den alten struppigen Koffer gehängt; weiter sei es nichts. Aber es war doch etwas Besonderes in dem Koffer. Denn zuweilen riegelte der alte Herr vorsichtig sämtliche Zimmertüren zu, drückte auf die geheime Feder, so daß der Deckel aufsprang, horchte dann noch einmal, ob alles draußen still wäre, und wenn er niemanden hörte, hob er denroten Samtkasten aus dem Koffer heraus und setzte ihn vor sich auf den Tisch. Darauf drückte er auf eine zweite verborgene Feder am Kasten, und der rote Samtdeckel sprang auch auf. Und was war darin? Unglaublich, aber wahr! Eine ganz niedliche kleine Märchenprinzessin mit zwei langen Zöpfen hinten herunter und roten Hackenschuhen. Sie sprang auch sofort mit gleichen Beinen aus dem Kasten heraus, setzte sich darauf und ließ die Beine baumeln – und das machte sie so reizend – und fing dann an, die allerhübschesten Märchen zu erzählen. Und der alte Herr saß im Lehnstuhl und hörte ihr aufmerksam zu. – Eines Tages, als sie eben mit Erzählen fertig war, sagte sie: "Ich habe dir nun schon so viele hübsche Märchen erzählt; ich glaube, du vergißt sie immer wieder. Kannst du sie nicht aufschreiben?" "O ja", antwortete der alte Herr, "aufschreiben könnte ich sie schon, wenigstens so einigermaßen und freilich bei weitem nicht so hübsch, als du sie erzählst; aber es darf niemand wissen, woher ich sie weiß, und besonders nicht, daß du in dem alten Koffer steckst. Denn ich muß dich ganz allein haben. Sonst kommen gleich alle Leute und wollen dich besehen und tapsen dich mit ihren ungeschickten Fingern an. Der Samt am Kasten würde auch bald schlecht werden." "Nein, um Gottes willen!" entgegnete die kleine Märchenprinzessin. "Aber wundern würden sich die Leute doch, wenn sie wüßten, wer in dem alten Koffer steckt." Und dann lachte sie. "Still!" sagte auf einmal der alte Herr, "es klopft jemand an der Türe. Kriech rasch wieder in den Kasten." Sodann trug er eilig den Kasten in den Koffer. Schnapp! schlug der Deckel mit Seehundsfell zu, und als das Dienstmädchen – denn sie war es – hereinkam und den Tee brachte, stand der alte Koffer wieder ganz mürrisch und struppig unter dem Spiegel. Als sie an ihm vorbeiging, gab sie ihm heimlich, und ohne daß der alte Herr es merkte, einen Fußtritt und murmelte: "Alter garstiger Koffer, gestern hast du mir beinahe den Finger abgeklemmt."

Freitag, 27. August 2010

hier hat es eben geklingelt :O)

Huhu...ich wollte Bescheid geben das es eben hier geklingelt hat und per Einschreiben ein Päcklein abgegeben wurde :O)
Jetzt muss ich ja nur noch warten...
also rappeln tut es schon mal nicht...hmmmmmmmmm...was da wohl drin ist...
Lasse ungeduldige Grüße hier...Heike

Mein Wichtelpaket ist da!!!

Liebe Wichteline,

vielen lieben Dank für Dein so großes und auch schweres Paket. Bin schon sehr gespannt, was es hervorbringt.

Ich bin jetzt auch fast soweit und mein Paket soll am Dienstag zur Post, sofern mir das Gewisse Etwas nicht flüchtet, weil ich es so dunkel verpacken möchte.

Es ist gar nicht so leicht, sich das Richtige aus dem Kopf zu drücken, aber ob es das Richtige ist, weiß man ja nie.

Ich hoffe allerdings, dass sich mein Wichtelchen auch freut. Es ist doch zu spannend bis zum 19. September zu warten.

Ganz hibbelig um das Paket rumschleichend
wünsche ich Euch ein schönes Wochenende
Eure Karin

Donnerstag, 26. August 2010

Fertig ....puhhhhh.. :O)

Mein Wichtel ist soeben fertig geworden und geht Morgen Früh auf die Reise

Lieben Gruß
Sandra *Jill*

Angekommen!

Bei mir ist heut mein Wichtelpäckchen angekommen!!!!!!!!!!! :-)

Bin so gespannt was da drinnen ist :-)) !

DANKE schonmal.

LG
Carmen

Zur Entspannung

Hallo Ihr Lieben

Nachdem ich nun wieder gelesen habe wie schwer es einigen von Euch fällt etwas "Passendes" zu zaubern möchte ich gerne ein paar Worte loswerden:

Bitte setzt Euch doch nicht so unter Stress!

Das hier ist eine Wichtelei unter Gleichgesinnten und sie soll Spaß machen.
Der Spaß soll sich aber nicht nur auf das Auspacken der Wichteleien reduzieren, sondern vor allem soll das Werken der Wichteleien Spaß machen.

Um es mal schlicht und einfach zu formulieren:

Jeder soll einfach etwas Märchenhaftes zaubern und die Wichtelfragebögen dienen dabei als Hilfestellung. Dadurch weiß man z.B. was der zu bewichtelnde gar nicht mag...
... aber es dient nicht als Maß aller Dinge, da manche Sachen einfach relativ sind ;-)

Am Thema vorbei gibt es hier nicht!
Jeder wählt sich ein Märchen aus und setzt es auf seine Art und Weise um.
Wir kommen schließlich alle aus unterschiedlichen Kreativrichtungen und wir haben alle andere Ideen und Vorstellungen.
Und das macht die Wichtelei doch so schön und spannend!

Wenn man etwas Bestimmtes haben will, kann man es kaufen...
... ein Wichtelgeschenk bekommt man gezaubert ;-)

Also bitte... geht alles mit Freude und Spaß am Märchen an und dann fällt es Euch sicher wieder einfacher.

Und wenn jemand ganz unsicher ist und Fragen hat: meine Mail- Addi habt Ihr ja alle!

Um die Wartezeit etwas zu Verkürzen habe ich noch ein wunderschönes Märchen aus 1001 Nacht

Liebe Grüße
Susi


Geschichte des edlen Gebers
Tausend und eine Nacht, Gustav Weil

Man erzählt ferner: Einst verlor ein sehr reicher Juwelier sein ganzes Vermögen, so dass ihm gar nichts mehr übrig blieb. Da sagte ihm seine Frau: "Geh zu einem deiner Freunde und suche Hilfe bei ihm." Er ging zu einem Freunde und klagte ihm seine Not. Der Freund lieh ihm fünfhundert Dinare, mit denen er wieder sein Geschäft betreiben sollte. Der Juwelier öffnete hierauf wieder seinen Laden und kaufte und verkaufte. Als er einst in seinem Laden saß, kamen drei Männer und fragten nach seinem Vater; der Juwelier sagte ihnen, er sei schon längst tot. Da fragten sie: ob er keine Nachkommen hinterlassen. "Ich bin dessen Sohn!" - "Kannst du dies beweisen?" - "Alle Kaufleute des Bazars können mir es bezeugen!" - "Bringe einige her, um uns zu überzeugen, dass der Mann, nach welchem wir dich fragten, dein Vater war." Der Juwelier rief einige Kaufleute zu sich, und nachdem sie bezeugt hatten, dass der Mann, nach dem die drei Fremden sich erkundigt hatten, sein Vater war, zogen diese einen Sack heraus, in welchem etwa dreißigtausend Dinare Gold und Edelsteine waren, und sagten: "Das hat dein Vater uns aufzubewahren gegeben," und gingen wieder ihres Weges. Bald darauf kam eine Frau und entlieh einen Edelstein, welcher fünfhundert Dinare wert war, und bald darauf kaufte sie ihn für dreitausend Dinare. Der Juwelier ging nun zu seinem Freunde und wollte ihm die fünfhundert entlehnten Dinare zurückgeben; dieser nahm sie aber nicht und sagte: "Ich habe sie nach Gottes Willen hergegeben, behalte sie nur, nimm auch diese Briefchen, öffne es aber nicht, bis du zu Hause bist und beherzige dessen Inhalt." Der Juwelier nahm das Briefchen, ging nach Hause und fand folgende Zeilen darin: "Die Männer, welche bei dir waren, sind mein Vater und meine beiden Oheime; die Frau, welche bei dir einkaufte, war meine Mutter, und alles Geld und alle Edelsteine kamen von mir. Ich hatte dabei nicht die Absicht, dich zu beleidigen, sondern dir ein Erröten zu ersparen."

Mittwoch, 25. August 2010

Die Hibbelei geht los :-)

bei meinem Wichtelkind, denn meine Post ging heute los.

LG Melanie

Schwer, sehr schwer ...

Ich vermute bei meinem Päckchen wird stehen "Thema verfehlt". Das kenn ich ja schon aus der Schule :-))
Ja ich habe echte Probleme mit dieser Wichtelei. Und wenn ich dann noch lese wie bei euch so gewerkelt wird, wird mir himmelangst.

Naja ich hoffe, dass ich  meinem Wichtel trotz allem ein kleines bisschen Freude bereiten kann.

Dienstag, 24. August 2010

ganz schön schwer

Na wir ich hier lese bin ich nicht die glücklicherweise nicht die einzige der es schwer fällt ein passendes Wichtelgeschenk zu erschaffen.

Nun ist mir aber endlich was schönes eingefallen und ich bin ganz fleißig am werkeln, mir fällt ein richtiger Stein vom Herzen das ich nun hoffentlich die passende Idee hatte.

Lieben Gruß
Sandra *Jill*

Montag, 23. August 2010

Der Zaunkönig

Ein Märchen über ein kleiner Vogel, der ganz groß rauskommt!


In den alten Zeiten, da hatte jeder Klang noch Sinn und Bedeutung. Wenn der Hammer des Schmieds ertönte, so rief er »smiet mi to! smiet mi to!« Wenn der Hobel des Tischlers schnarrte, so sprach er »dor häst! dor, dor häst!« Fing das Räderwerk der Mühle an zu klappern, so sprach es »help, Herr Gott! help, Herr Gott!« und war der Müller ein Betrüger, und ließ die Mühle an, so sprach sie hochdeutsch und fragte erst langsam »wer ist da? wer ist da?« dann antwortete sie schnell »der Müller! der Müller!« und endlich ganz geschwind »stiehlt tapfer, stiehlt tapfer, vom Achtel drei Sechter.«
Zu dieser Zeit hatten auch die Vögel ihre eigene Sprache, die jedermann verstand, jetzt lautet es nur wie ein Zwitschern, Kreischen und Pfeifen, und bei einigen wie Musik ohne Worte. Es kam aber den Vögeln in den Sinn, sie wollten nicht länger ohne Herrn sein und einen unter sich zu ihrem König wählen. Nur einer von ihnen, der Kiebitz, war dagegen: frei hatte er gelebt und frei wollte er sterben, und angstvoll hin- und herfliegend rief er »wo bliew ick? wo bliew ick?« Er zog sich zurück in einsame und unbesuchte Sümpfe und zeigte sich nicht wieder unter seinesgleichen.
Die Vögel wollten sich nun über die Sache besprechen, und an einem schönen Maimorgen kamen sie alle aus Wäldern und Feldern zusammen, Adler und Buchfinke, Eule und Krähe, Lerche und Sperling, was soll ich sie alle nennen? selbst der Kuckuck kam und der Wiedehopf, sein Küster, der so heißt, weil er sich immer ein paar Tage früher hören läßt; auch ein ganz kleiner Vogel, der noch keinen Namen hatte, mischte sich unter die Schar. Das Huhn, das zufällig von der ganzen Sache nichts gehört hatte, verwunderte sich über die große Versammlung. »Wat, wat, wat is den dar to don?« gackerte es, aber der Hahn beruhigte seine liebe Henne und sagte »luter riek Lüd,« erzählte ihr auch, was sie vorhätten. Es ward aber beschlossen, daß der König sein sollte, der am höchsten fliegen könnte. Ein Laubfrosch, der im Gebüsch saß, rief, als er das hörte, warnend »natt, natt, natt! natt, natt, natt!« weil er meinte, es würden deshalb viel Tränen vergossen werden. Die Krähe aber sagte »Quark ok,« es sollte alles friedlich abgehen.
Es ward nun beschlossen, sie wollten gleich an diesem schönen Morgen aufsteigen, damit niemand hinterher sagen könnte »ich wäre wohl noch höher geflogen, aber der Abend kam, da konnte ich nicht mehr.« Auf ein gegebenes Zeichen erhob sich also die ganze Schar in die Lüfte. Der Staub stieg da von dem Felde auf, es war ein gewaltiges Sausen und Brausen und Fittichschlagen, und es sah aus, als wenn eine schwarze Wolke dahinzöge. Die kleinern Vögel aber blieben bald zurück, konnten nicht weiter und fielen wieder auf die Erde. Die größern hieltens länger aus, aber keiner konnte es dem Adler gleich tun, der stieg so hoch, daß er der Sonne hätte die Augen aushacken können. Und als er sah, daß die andern nicht zu ihm herauf konnten, so dachte er »was willst du noch höher fliegen, du bist doch der König,« und fing an sich wieder herabzulassen. Die Vögel unter ihm riefen ihm alle gleich zu »du mußt unser König sein, keiner ist höher geflogen als du.« »Ausgenommen ich,« schrie der kleine Kerl ohne Namen, der sich in die Brustfedern des Adlers verkrochen hatte. Und da er nicht müde war, so stieg er auf und stieg so hoch, daß er Gott auf seinem Stuhle konnte sitzen sehen. Als er aber so weit gekommen war, legte er seine Flügel zusammen, sank herab und rief unten mit feiner durchdringender Stimme »König bün ick! König bün ick!«
»Du unser König?« schrien die Vögel zornig, »durch Ränke und Listen hast du es dahin gebracht.« Sie machten eine andere Bedingung, der sollte ihr König sein, der am tiefsten in die Erde fallen könnte. Wie klatschte da die Gans mit ihrer breiten Brust wieder auf das Land! Wie scharrte der Hahn schnell ein Loch! Die Ente kam am schlimmsten weg, sie sprang in einen Graben, verrenkte sich aber die Beine und watschelte fort zum nahen Teiche mit dem Ausruf »Pracherwerk! Pracherwerk!« Der Kleine ohne Namen aber suchte ein Mäuseloch, schlüpfte hinab und rief mit seiner feinen Stimme heraus »König bün ick! König bün ick!«
»Du unser König?« riefen die Vögel noch zorniger, »meinst du, deine Listen sollten gelten?« Sie beschlossen, ihn in seinem Loch gefangen zu halten und auszuhungern. Die Eule ward als Wache davor gestellt: sie sollte den Schelm nicht herauslassen, so lieb ihr das Leben wäre. Als es aber Abend geworden war und die Vögel von der Anstrengung beim Fliegen große Müdigkeit empfanden, so gingen sie mit Weib und Kind zu Bett. Die Eule allein blieb bei dem Mäuseloch stehen und blickte mit ihren großen Augen unverwandt hinein. Indessen war sie auch müde geworden und dachte »ein Auge kannst du wohl zutun, da wachst ja noch mit dem andern, und der kleine Bösewicht soll nicht aus seinem Loch heraus!« Also tat sie das eine Auge zu und schaute mit dem andern steif auf das Mäuseloch. Der kleine Kerl guckte mit dem Kopf heraus und wollte wegwitschen, aber die Eule trat gleich davor, und er zog den Kopf wieder zurück. Dann tat die Eule das eine Auge wieder auf und das andere zu, und wollte so die ganze Nacht abwechseln. Aber als sie das eine Auge wieder zumachte, vergaß sie das andere aufzutun, und sobald die beiden Augen zu waren, schlief sie ein. Der Kleine merkte das bald und schlüpfte weg.
Von der Zeit an darf sich die Eule nicht mehr am Tage sehen lassen, sonst sind die andern Vögel hinter ihr her und zerzausen ihr das Fell. Sie fliegt nur zur Nachtzeit aus, haßt aber und verfolgt die Mäuse, weil sie solche böse Löcher machen. Auch der kleine Vogel läßt sich nicht gerne sehen, weil er fürchtet, es ginge ihm an den Kragen, wenn er erwischt würde. Er schlüpft in den Zäunen herum, und wenn er ganz sicher ist, ruft er wohl zuweilen »König bün ick!« und deshalb nennen ihn die andern Vögel aus Spott Zaunkönig.
Niemand aber war froher als die Lerche, daß sie dem Zaunkönig nicht zu gehorchen brauchte. Wie sich die Sonne blicken läßt, steigt sie in die Lüfte und ruft »ach, wo is dat schön! schön is dat! schön! schön! ach, wo is dat schön!«

Ich grübel auch noch...

Ihr macht mich echt fertig...
Da sind die ersten Päckchen schon angekommen und ich grübel noch immer.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich so schwer tue! Eine ganz, ganz grobe Idee habe ich zwar, aber irgendwie bin ich damit auch nicht richtig zufrieden (grummel)... Ich brauche dringend eine Eingebung!!

Liebe Grüße Gaby

Paket ist unterwegs............

Heute war ich mit meinem Paket bei der Post!!! Ich hoffe es kommt gut an und macht auch viel Freude!!!Liebe Grüße Nico

Samstag, 21. August 2010

Ich grübel....

immer noch über dem Märchen und ihr schickt schon, hülfe! Aber ein paar Tage bleiben ja noch, uff!
LG Susa

Freitag, 20. August 2010

määädels ...

... ihr macht mich
fääääddisch! ;) ...

... ich bin froh, 
dass ich heute endlich eine idee habe,
derweil ihr schon märchenhaftes versendet!

... und dann bringt die frau oberpostdirektor
mir am heutigen tag
ein riesenpaket.

... danke meine liebe wichteline!
... du bist ja wohl ein bisschen verrückt!!! ;)

... ich geh dann mal an die arbeit ...


Auf die Reise geschickt.....



Mein Wichtelkind darf sich freuen....das Paket ging heute auf die große Reise...
Ich hoffe sehr, das es gut ankommt und am 19.9. beim Öffnen Freude bereiten wird!!

Lg von Luna

I-Tüpfelchen ist dahahahhahahhahaha.....

also macht sich am Montag das Wichtelchen auf den Weg :-)

LG Melanie

...noch mittendrin :O)

Huhu...
da ich es wirklich NICHT einfach hatte...stecke ich noch MITTENDRIN...
Liebe Grüße Heike

Endlich...

.... habe ich eine schöne Idee für mein Wichtelkind gefunden.

Das Märchen *Schneewittchen* hat es mir geliefert.

Nun muß ich mich noch an die Umsetzung machen und hoffe es klappt alles so, wie ich mir das vorstelle.

LG Coco

..... warte noch auf das I-Tüpfelchen

dann geht die Post ab :-)

LG Melanie

Donnerstag, 19. August 2010

Uiiiiiiii, nie hätte ich es mir sooo schwer vorgestellt mein Thema umzusetzen, vieles habe ich angefangen und wieder verworfen....hin und her überlegt, den blog von meinem Wichtelkind rauf und runter gelesen und versucht nicht nur nach meinem Geschmack zu arbeiten. Nu ist es abgeschickt und ich hoffe sehr das es gefällt! Während ich so daran gearbeitet habe dachte ich an meinen Wichtel und das es bestimmt auch schwer ist für mich etwas zu machen.
Aber Herausforderungen sind ja auch toll!

Die Post war da

Gerade ging die Schelle und der Paketmann hat ein Paket gebracht.
Es ist für mich und stammt von meinem Wichtel *freu*

Nun darf ich bis zum 19.9. hibbeln und mich aufs Auspacken freuen!

Liebe Grüße
Susi

Mittwoch, 18. August 2010

Label für bessere Übersicht

Hallo Ihr lieben Märchentanten ;-)

So nach und nach werden sich ja nun alle Pakete auf den Weg machen.

Damit wir alle einen besseren Überblick darüber bekommen, wie viele Pakete abgeschickt und wie viele angekommen sind, möchte ich Euch bitten die Label: "Paket verschickt" und "Paket erhalten" zu benutzen.

Liebe Grüße
Susi

Es ist soweit!

So... nachdem ich noch einmal umdisponiert hatte, ist mein Paket seit heute auf dem Weg zu meinem Wichtelkind!

Zu einer kleinen Beigabe des Paketes passt dieses Märchen:

Die drei Männlein im Walde

Es war ein Mann, dem starb seine Frau, und eine Frau, der starb ihr Mann; und der Mann hatte eine Tochter, und die Frau hatte auch eine Tochter. Die Mädchen waren miteinander bekannt und gingen zusammen spazieren und kamen hernach zu der Frau ins Haus. Da sprach sie zu des Mannes Tochter »hör, sag deinem Vater, ich wollt ihn heiraten, dann sollst du jeden Morgen dich in Milch waschen und Wein trinken, meine Tochter aber soll sich in Wasser waschen und Wasser trinken.« Das Mädchen ging nach Haus und erzählte seinem Vater, was die Frau gesagt hatte. Der Mann sprach »was soll ich tun? das Heiraten ist eine Freude und ist auch eine Qual.« Endlich, weil er keinen Entschluß fassen konnte, zog er seinen Stiefel aus und sagte »nimm diesen Stiefel, der hat in der Sohle ein Loch, geh damit auf den Boden, häng ihn an den großen Nagel und gieß dann Wasser hinein. Hält er das Wasser, so will ich wieder eine Frau nehmen, läufts aber durch, so will ich nicht.« Das Mädchen tat, wie ihm geheißen war: aber das Wasser zog das Loch zusammen, und der Stiefel ward voll bis obenhin. Es verkündete seinem Vater, wies ausgefallen war. Da stieg er selbst hinauf, und als er sah, daß es seine Richtigkeit hatte, ging er zu der Witwe und freite sie, und die Hochzeit ward gehalten.
Am andern Morgen, als die beiden Mädchen sich aufmachten, da stand vor des Mannes Tochter Milch zum Waschen und Wein zum Trinken, vor der Frau Tochter aber stand Wasser zum Waschen und Wasser zum Trinken. Am zweiten Morgen stand Wasser zum Waschen und Wasser zum Trinken so gut vor des Mannes Tochter als vor der Frau Tochter. Und am dritten Morgen stand Wasser zum Waschen und Wasser zum Trinken vor des Mannes Tochter, und Milch zum Waschen und Wein zum Trinken vor der Frau Tochter, und dabei bliebs. Die Frau ward ihrer Stieftochter spinnefeind und wußte nicht, wie sie es ihr von einem Tag zum andern schlimmer machen sollte. Auch war sie neidisch, weil ihre Stieftochter schön und lieblich war, ihre rechte Tochter aber häßlich und widerlich.
Einmal im Winter, als es steinhart gefroren hatte und Berg und Tal vollgeschneit lag, machte die Frau ein Kleid von Papier, rief das Mädchen und sprach »da zieh das Kleid an, geh hinaus in den Wald und hol mir ein Körbchen voll Erdbeeren; ich habe Verlangen danach.« »Du lieber Gott,« sagte das Mädchen, »im Winter wachsen ja keine Erdbeeren, die Erde ist gefroren, und der Schnee hat auch alles zugedeckt. Und warum soll ich in dem Papierkleide gehen? es ist draußen so kalt, daß einem der Atem friert: da weht ja der Wind hindurch, und die Dornen reißen mirs vom Leib.« »Willst du mir noch widersprechen?« sagte die Stiefmutter, »mach daß du fortkommst, und laß dich nicht eher wieder sehen, als bis du das Körbchen voll Erdbeeren hast.« Dann gab sie ihm noch ein Stückchen hartes Brot und sprach »davon kannst du den Tag über essen,« und dachte »draußen wirds erfrieren und verhungern und mir nimmermehr wieder vor die Augen kommen.«
Nun war das Mädchen gehorsam, tat das Papierkleid an und ging mit dem Körbchen hinaus. Da war nichts als Schnee die Weite und Breite, und war kein grünes Hälmchen zu merken. Als es in den Wald kam, sah es ein kleines Häuschen, daraus guckten drei kleine Haulemännerchen. Es wünschte ihnen die Tageszeit und klopfte bescheidentlich an die Tür. Sie riefen herein, und es trat in die Stube und setzte sich auf die Bank am Ofen, da wollte es sich wärmen und sein Frühstück essen. Die Haulemännerchen sprachen »gib uns auch etwas davon.« »Gerne,« sprach es, teilte sein Stückchen Brot entzwei und gab ihnen die Hälfte. Sie fragten »was willst du zur Winterzeit in deinem dünnen Kleidchen hier im Wald?« »Ach,« antwortete es, »ich soll ein Körbchen voll Erdbeeren suchen und darf nicht eher nach Hause kommen, als bis ich es mitbringe.« Als es sein Brot gegessen hatte, gaben sie ihm einen Besen und sprachen »kehre damit an der Hintertüre den Schnee weg.« Wie es aber draußen war, sprachen die drei Männerchen untereinander »was sollen wir ihm schenken, weil es so artig und gut ist und sein Brot mit uns geteilt hat?« Da sagte der erste »ich schenk ihm, daß es jeden Tag schöner wird.« Der zweite sprach »ich schenk ihm, daß Goldstücke ihm aus dem Mund fallen, sooft es ein Wort spricht.« Der dritte sprach »ich schenk ihm, daß ein König kommt und es zu seiner Gemahlin nimmt.«
Das Mädchen aber tat, wie die Haulemännerchen gesagt hatten, kehrte mit dem Besen den Schnee hinter dem kleinen Hause weg, und was glaubt ihr wohl, daß es gefunden hat? lauter reife Erdbeeren, die ganz dunkelrot aus dem Schnee hervorkamen. Da raffte es in seiner Freude sein Körbchen voll, dankte den kleinen Männern, gab jedem die Hand und lief nach Haus, und wollte der Stiefmutter das Verlangte bringen. Wie es eintrat und »guten Abend« sagte, fiel ihm gleich ein Goldstück aus dem Mund. Darauf erzählte es, was ihm im Walde begegnet war, aber bei jedem Worte, das es sprach, fielen ihm die Goldstücke aus dem Mund, so daß bald die ganze Stube damit bedeckt ward. »Nun sehe einer den Übermut,« rief die Stiefschwester, »das Geld so hinzuwerfen,« aber heimlich war sie neidisch darüber und wollte auch hinaus in den Wald und Erdbeeren suchen. Die Mutter: »nein, mein liebes Töchterchen, es ist zu kalt, du könntest mir erfrieren.« Weil sie ihr aber keine Ruhe ließ, gab sie endlich nach, nähte ihm einen prächtigen Pelzrock, den es anziehen mußte, und gab ihm Butterbrot und Kuchen mit auf den Weg.
Das Mädchen ging in den Wald und gerade auf das kleine Häuschen zu. Die drei kleinen Haulemänner guckten wieder, aber es grüßte sie nicht, und ohne sich nach ihnen umzusehen und ohne sie zu grüßen, stolperte es in die Stube hinein, setzte sich an den Ofen und fing an, sein Butterbrot und seinen Kuchen zu essen. »Gib uns etwas davon,« riefen die Kleinen, aber es antwortete »es schickt mir selber nicht, wie kann ich andern noch davon abgeben?« Als es nun fertig war mit dem Essen, sprachen sie »da hast du einen Besen, kehr uns draußen vor der Hintertür rein.« »Ei, kehrt euch selber,« antwortete es, »ich bin eure Magd nicht.« Wie es sah, daß sie ihm nichts schenken wollten, ging es zur Türe hinaus. Da sprachen die kleinen Männer untereinander »was sollen wir ihm schenken, weil es so unartig ist und ein böses neidisches Herz hat, das niemand etwas gönnt?« Der erste sprach »ich schenk ihm, daß es jeden Tag häßlicher wird.« Der zweite sprach »ich schenk ihm, daß ihm bei jedem Wort, das es spricht, eine Kröte aus dem Munde springt.« Der dritte sprach »ich schenk ihm, daß es eines unglücklichen Todes stirbt.« Das Mädchen suchte draußen nach Erdbeeren, als es aber keine fand, ging es verdrießlich nach Haus. Und wie es den Mund auftat und seiner Mutter erzählen wollte, was ihm im Walde begegnet war, da sprang ihm bei jedem Wort eine Kröte aus dem Mund, so daß alle einen Abscheu vor ihm bekamen.
Nun ärgerte sich die Stiefmutter noch viel mehr und dachte nur darauf, wie sie der Tochter des Mannes alles Herzeleid antun wollte, deren Schönheit doch alle Tage größer ward. Endlich nahm sie einen Kessel, setzte ihn zum Feuer und sott Garn darin. Als es gesotten war, hing sie es dem armen Mädchen auf die Schulter, und gab ihm eine Axt dazu, damit sollte es auf den gefrorenen Fluß gehen, ein Eisloch hauen und das Garn schlittern. Es war gehorsam, ging hin und hackte ein Loch in das Eis, und als es mitten im Hacken war, kam ein prächtiger Wagen hergefahren, worin der König saß. Der Wagen hielt still und der König fragte »mein Kind, wer bist du und was machst du da?« »Ich bin ein armes Mädchen und schlittere Garn.« Da fühlte der König Mitleiden, und als er sah, wie es so gar schön war, sprach er »willst du mit mir fahren?« »Ach ja, von Herzen gern,« antwortete es, denn es war froh, daß es der Mutter und Schwester aus den Augen kommen sollte.
Also stieg es in den Wagen und fuhr mit dem König fort, und als sie auf sein Schloß gekommen waren, ward die Hochzeit mit großer Pracht gefeiert, wie es die kleinen Männlein dem Mädchen geschenkt hatten. Über ein Jahr gebar die junge Königin einen Sohn, und als die Stiefmutter von dem großen Glücke gehört hatte, so kam sie mit ihrer Tochter in das Schloß und tat, als wollte sie einen Besuch machen. Als aber der König einmal hinausgegangen und sonst niemand zugegen war, packte das böse Weib die Königin am Kopf, und ihre Tochter packte sie an den Füßen, hoben sie aus dem Bett und warfen sie zum Fenster hinaus in den vorbeifließenden Strom. Darauf legte sich ihre häßliche Tochter ins Bett, und die Alte deckte sie zu bis über den Kopf. Als der König wieder zurückkam und mit seiner Frau sprechen wollte, rief die Alte »still, still, jetzt geht das nicht, sie liegt in starkem Schweiß, Ihr müßt sie heute ruhen lassen.« Der König dachte nichts Böses dabei und kam erst am andern Morgen wieder, und wie er mit seiner Frau sprach, und sie ihm Antwort gab, sprang bei jedem Wort eine Kröte hervor, während sonst ein Goldstück herausgefallen war. Da fragte er, was das wäre, aber die Alte sprach, das hätte sie von dem starken Schweiß gekriegt, und würde sich schon wieder verlieren.
In der Nacht aber sah der Küchenjunge, wie eine Ente durch die Gosse geschwommen kam, die sprach

»König, was machst du,
schläfst du oder wachst du?«

Und als er keine Antwort gab, sprach sie

»was machen meine Gäste?«

Da antwortete der Küchenjunge

»sie schlafen feste!«

Fragte sie weiter

»was macht mein Kindelein?«

Antwortete er

»es schläft in der Wiege fein.«

Da ging sie in der Königin Gestalt hinauf, gab ihm zu trinken, schüttelte ihm sein Bettchen, deckte es zu und schwamm als Ente wieder durch die Gosse fort. So kam sie zwei Nächte, in der dritten sprach sie zu dem Küchenjungen »geh und sage dem König, daß er sein Schwert nimmt und auf der Schwelle dreimal über mir schwingt.« Da lief der Küchenjunge und sagte es dem König, der kam mit seinem Schwert und schwang es dreimal über dem Geist: und beim drittenmal stand seine Gemahlin vor ihm, frisch, lebendig und gesund, wie sie vorher gewesen war.
Nun war der König in großer Freude, er hielt aber die Königin in einer Kammer verborgen bis auf den Sonntag, wo das Kind getauft werden sollte. Und als es getauft war, sprach er »was gehört einem Menschen, der den andern aus dem Bett trägt und ins Wasser wirft?« »Nichts Besseres,« antwortete die Alte, »als daß man den Bösewicht in ein Faß steckt, das mit Nägeln ausgeschlagen ist, und den Berg hinab ins Wasser rollt.« Da sagte der König »du hast dein Urteil gesprochen,« ließ ein solches Faß holen und die Alte mit ihrer Tochter hineinstecken, dann ward der Boden zugehämmert und das Faß bergab gekullert, bis es in den Fluß rollte.
(Gebrüder Grimm)

Dienstag, 17. August 2010

Inspirationen..?!

Also ich habe mich immer noch nicht für ein Märchen entscheiden können, aber schon einige Ideen...
Aber ich wollte Euch wenigstens mal ein paar Märchenbilder zeigen; zum einen sind es Märchen von unserem Märchenwald, der immer mit dem Weihnachtsmarkt aufgebaut wird. Und die anderen Bilder sind auch in der Weihnachtszeit entstanden. Bei uns gibt es (parallel zum Weihnachtsmarkt) in einem Gewölbekeller am Dom "Florales zur Weihnachtszeit" mit jährlich wechselnden Themen. 2007 waren es Märchen, das war superklasse & ein paar der Märchen"Bilder" zeige ich Euch & vielleicht lässt sich ja noch jemand davon inspirieren....


Na-habt Ihr alle erraten?

Liebe märchenhafte Grüße
Elke

Arielle

 Das schönste Buch zu diesem Märchen überhaupt!

...oder doch lieber ganz klassisch: Die kleine Meerjungfrau! Das ist eins meiner Lieblingsmärchen und auch das, wofür ich mich jetzt entschieden habe. Nun muss ich es nur nochmal im Original lesen, sonst spielen mir die Eindrücke aus dem Disneyfilm einen Streich. Obwohl ich den sehr gern mag, meine ich, andere "echte" Märchenfans bevorzugen die Andersen-Variante... Oder wie ist das bei euch?
Dann mag ich noch die Prinzessin auf der Erbse, Rapunzel und Krüglein & Schalmei. Meine Mutter hat früher Märchenbücher gesammelt und hatte ganz viele ganz tolle davon. Eins ist mir besonders im Gedächtnis geblieben: Die Prinzessin auf dem gläsernen Berg. Eigentlich komisch, dass ich mich nach so viel Lektüre von mutigen Prinzen und holden Prinzessinnen noch mit einem irdischen Mann begnügt habe *ggg*.

Liebe Grüße und viel Freude beim Werkeln euch allen!

Regina

Sonntag, 15. August 2010

Schneewittchen

Hallo Ihr Lieben,

also ich habe mich an das Märchen Schneewittchen gewagt, 1. weil ich das Märchen total gerne mag und zum 2. macht mir die Vorbereitung dafür unheimlich viel Freude.

LG Melanie

Frosch im Mittelpunkt

Bei mir wird auch der Frosch im Mittelpunkt stehen. Mein Wichtelgeschenk beinhaltet ein Märchen (Froschkönig) , die Sage meiner Heimatstadt (Der Froschkrieg, bei Interesse hier nachzulesen) und eine Geschichte welche die Empfängerin hoffentlich selber schreiben wird ;-)

Samstag, 14. August 2010

Märchenwald

Huhu Ihr Lieben,
ich hoffe mein Wichtelkind wird sich über "Den Froschkönig" freuen - wobei ich schonmal verraten darf, dass es nicht die Farbe ist an die jetzt vielleicht viele denken ;-) - ich bin jetzt ungefähr bei der Hälfte angekommen und es gefällt mir richtig gut.

Und da es auch so schön zum Thema passt, habe ich hier ein paar Fotos für Euch. Wir waren nämlich Anfang der Woche im Ittertaler Märchenwald. Nun gut, ich gebe zu, der Hit ist es nicht dort: die Märchenbuden stehen schön verteilt in einem kleinen Wäldchen sind aber nicht unbedingt sehr gepflegt. Man weiß teilweise überhaupt nicht welches Märchen jetzt gerade dargestellt wird.





Hallihallo

von der regenreichen Ostseeküste. Ich habe mich auch für das Märchen "Schneeweißchen und Rosenrot" entschieden ;) und über die Hälfte ist fertig.

Liebe Grüße von Ines

Freitag, 13. August 2010

Märchenwichteln rückwärts..... ;o)

hi! also ich fand es ganz schön schwierig...........und so kam es alles anders als gedacht.............;o)
ich hatte erst die idee für meine wichteline und habe dann nach einem passenden märchen gesucht .............und eins gefunden.............aber welches kann ich noch nicht verraten.
ich hoffe so sehr das es ihr gefällt............liebe grüße nico

Dienstag, 10. August 2010

Guuuut....

...dass noch ausreichend Zeit ist!
Habe heute angefangen, meine Idee zu den Vorlieben meines Wichtelkindes umzusetzen... nun ist nach Stunden der Hauptteil fertig.... und.... ich muss es noch einmal machen.... denn.... ICH WILL AUCH SO EINS!!!!
Also morgen nochmal so ein Dingsbums machen und dann alle beiden fertig nähen (womit klar ist, dass ich was nähe... aber nicht nur.... jaja...)

Also die Vorlieben klingen zumindest so, wie meine eigenen... nun hoffe ich, dass wir den gleichen Geschmack haben.... gaaar nicht so einfach, denn ich kenne mein Wichtelkind so gar nicht...

Aber es steckt gaaaaanz viel Liebe und Herzblut drin - soviel steht schon mal fest!

Und noch eine Frage - wenn ich es wirklich in den nächsten Tagen schon fertig bekomme: darf ich es schon gleich verschicken? Oder bis Anfang September warten??? Nur um den Abschwatzern in meinem Umfeld vorzubeugen... und da gibt es so die ein oder andere... die, wenn sie mitbekommt, was ich da habe und dass es da noch eins von gibt... alsooooo.... weg wäre halt weg ;-)

GLG Bärbel

Montag, 9. August 2010

Welche Märchen sind euer Motto?

Habt ihr nicht Lust die Spannung etwas zu erhöhen und zu verraten, welches Märchen euer Motto ist?

Also meins ist Schneeweisschen und Rosenrot.....

Grüsse

Elfe

Märchen sind die letzte Literaturgattung,
die uns in dem Glauben verführt,
dass die Liebe eine Chance auf dieser Welt hätte..

Samstag, 7. August 2010

Das Märchen vom süssen Brei

Nach dem es hier so ruhig ist, möchte ich Euch heute ein Märchen schenken, das mich in meiner Kindheit sehr beeindruckt hat.
Weil ja Märchen immer gut ausgehen, bekommt Ihr noch mein leckeres Märchen-Breirezept, damit Ihr nicht so traurig seid, weil es den Topf heute nicht mehr gibt.


Der süße Brei
Es war einmal ein armes frommes Mädchen, das lebte mit seiner Mutter allein, und sie hatten nichts mehr zu essen. Da ging das Kind hinaus in den Wald, und begegnete ihm da eine alte Frau, die wußte seinen Jammer schon und schenkte ihm ein Töpfchen, zu dem sollt es sagen »Töpfchen, koche,« so kochte es guten süßen Hirsenbrei, und wenn es sagte »Töpfchen, steh,« so hörte es wieder auf zu kochen. Das Mädchen brachte den Topf seiner Mutter heim, und nun waren sie ihrer Armut und ihres Hungers ledig und aßen süßen Brei, sooft sie wollten. Auf eine Zeit war das Mädchen ausgegangen, da sprach die Mutter »Töpfchen, koche,« da kocht es, und sie ißt sich satt; nun will sie, daß das Töpfchen wieder aufhören soll, aber sie weiß das Wort nicht. Also kocht es fort, und der Brei steigt über den Rand hinaus und kocht immerzu, die Küche und das ganze Haus voll, und das zweite Haus und dann die Straße, als wollts die ganze Welt satt machen, und ist die größte Not, und kein Mensch weiß sich da zu helfen. Endlich, wie nur noch ein einziges Haus übrig ist, da kommt das Kind heim, und spricht nur »Töpfchen, steh,« da steht es und hört auf zu kochen; und wer wieder in die Stadt wollte, der mußte sich durchessen.
( Gebrüder Grimm)

Und so koche ich süßen Hirsebrei.
Das Rezept reicht für 4 Personen.


1 Liter Milch
1 EL Butter
3 EL Honig
1 TL Salz

½ ungespritze Zitrone(n), die Schale
200 g Hirse ( wenn ihr ungeschälte nehmt verkürzt sich die Kochzeit deutlich)

50 g Zucker
1 TL Zimt

Die Milch mit der Butter, Salz und der Zitronenschale aufkochen. Die gewaschene Hirse einrieseln lassen und für ca 1 Stunde bei schwacher Hitze quellen lassen bis ein sämiger Brei entstanden ist. Jetzt erst den Honig zufügen ( bleiben die wertvollen Inhaltstoffe erhalten)
Brei in Schüsselchen verteilen mit Zimtzuckergemisch bestreuen.
Besonders lecker ist der Brei, wenn ihr 50 gr Rosinen mitkocht, oder ihn mit frischem Obst mischt.

Ich wünsche Euch ein gutes Gelingen.

Euer Wichtelzwerg